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Implizites Führen

Gelegentlich will man führen, ohne die eigentliche Macht dazu zu besitzen. Solche Situationen
könnnen u.a. von diesen Aspekten gekennzeichnet sein:

• die hierarchische Macht liegt woanders
• es herrscht Führungsvakuum
• einvernehmliche, “demokratische” Entscheidungsprozesse stehen im Widerstreit   mit  Zielorientierung
• Wissen und / oder Kompetenz stehen im Widerstreit mit Hierarchie

Da kann der implizite Ansatz helfen. Hilfreiche Haltungen und Handlungen sind:

• echtes Interesse
• Mitgefühl / Einfühlungsvermögen
• Geduld
• Bescheidenheit
• Abgrenzung der Kompetenzen
• Fragen und Zuhören
• Anerkennung äußern
• Aufwertung der Partnerpositionen

Dies funktioniert u.a. sehr effektiv mit diesen zwei Methoden:

  1. Sprachkompetenz durch das Beherrschen von Frage- und Argumentationstechniken, gepaart mit einem reichhaltigen Wortschatz und dem Wissen über Wortbedeutungsnetze und –felder
  2. Der Story-Telling-Ansatz: Statt direkte Kommentare / Vorschläge zu unterbreiten,erzählen Sie einfach eine Geschichte, in der die gewünschten Dinge erfolgreich geschehen oder in der die unerwünschten Handlungen zu Katastrophen führen

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